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  • 27

    Nov

    Am vergangen Sonntag führte es die Liemer Schachfreunde zum Auswärtskampf nach Erkenschwick. In den ersten dreieinhalb Stunden verlief der Kampf fast ereignis- und ergebnislos; lediglich Holger Stork trennte sich früh mit einem Remis von seinem Gegner, nachdem er mit den schwarzen Steinen schnell ausgleichen konnte. Dann jedoch wurde es interessant: wohl den Glanzpunkt aus Liemer Sicht setzte am ersten Brett Tristan Niermann, der in der Katalanischen Eröffnung gegen IM Thomas Willemze einen isolierten Bauern provozierte und konsequent auf diese Schwäche spielte. Die besser koordinierten Liemer Figuren brachten den taktischen Durchbruch und den ganzen Punkt.

    Andre Wolf hatte unterdessen Angriffe auf seinen zentral postierten König abzuwehren; mit der Zeit bekamen aber die Erkenschwicker Leichtfiguren die Oberhand und fuhren den Sieg ein. Einen zweiten Höhepunkt lieferte Oliver Schulte ab, der bereits ausgangs der Eröffnung alles erreicht hatte, worauf man als Schwarzspieler hoffen kann. Er attackierte konsequent den weißen Monarchen und schaffte es letztendlich, diesen unter möglichem Damenopfer in einem Mattnetz zu fangen. Am zweiten Brett mühte sich René Wittke lange, seine Partie im Gleichgewicht zu halten. Eine komplizierte Abwicklung versprach durchaus kleinen Vorteil; in der Zeitnot jedoch fand er oft nicht die besten Züge und musste bald die Segel streichen.

  • 10

    Jul

    Die Schachfreunde haben am zum zweiten Mal nach 2015 den NRW-Viererpokal für sich entscheiden können. Vor heimischer Kulisse trat man im Final Four gegen Iserlohn, Münster und Düsseldorf an. Am Samstag hielt die Auslosung Iserlohn als Halbfinal-Gegner bereit.

    An den Brettern zwei und drei trafen René Wittke und Andy Himpenmacher auf ihre ehemaligen Teamkollegen Joshua Eckardt und Philipp Schmitz; beide Partien endeten mit einem schnellen Remis. Auch am Spitzenbrett steuerte Arnold Essing in der Sizilianischen Verteidigung einen halben Punkt bei. Nach langem Kampf einigte sich auch André Schaffarczyk mit seinem Gegner an Brett 4 auf eine Punkteteilung. Der 2-2 Endstand machte nun Stichkämpfe mit verkürzter Bedenkzeit erforderlich. Nach äußerst spannendem Verlauf konnten sich die Liemer mit 4,5-3,5 denkbar knapp durchsetzen.

    Im Finale am Sonntag hieß der Gegner SK Münster, der sich im Halbfinale überzeugend mit 2,5:1,5 gegen Düsseldorf durchsetzen konnten. Ausgangs der Eröffnung ergab sich folgendes Bild: Arnold Essing kam als Weißer mit der etwas schlechteren Stellung aus der Eröffnung; René Wittke hatte eine solide Stellung erreicht; Andy Himpenmacher erwehrte sich der Réti-Eröffnung und zeigte am Damenflügel kreatives Spiel; Tristan Niermann, der André Schaffarczyk ersetzte, zeigte in der Eröffnung diesmal nicht die bekannte traumwandlerische Sicherheit und