SF Lieme e.V

  • 11

    Mrz

    Deutscher Mannschaftspokal am 03.und 04. März in Lieme


    Achtelfinale am 03.03.18: Aufbau Elbe Magedeburg – SF Lieme 1 : 3

    Viertelfinale am 04.03.18: Greifswalder SV- SF Lieme 1 : 3

    Deutscher Mannschaftspokal: Schachfreunde Lieme stürmen ins Halbfinale !


    Die Schachfreunde Lieme feiern den größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte. Sie haben sich für das Halbfinale der Deutschen Mannschaftspokalmeisterschaft qualifiziert.

    Am Samstag und Sonntag fanden im Liemer Gemeindehaus Achtel- und Viertelfinale der Deutschen Mannschaftspokalmeisterschaft statt, in denen sich die Schachfreunde mit Rotation Pankow, Aufbau Elbe Magdeburg und Greifswalder SV vor interessiertem Publikum maßen. Die Achtelfinallosung bescherte die Paarungen Pankow – Greifswald und Magdeburg – Lieme. René Wittke (Brett 2) einigte sich nach der Eröffnung mit seinem Gegner auf ein schnelles Remis. Andre Wolf (Brett 3) hatte sich im Mittelspiel verrechnet und geriet unter starken Druck; ein Damenopfer seines Gegenübers beinhaltete jedoch nicht die gewünschte Schlagkraft und Andre konnte sich konsolidieren und seinen Materialvorteil zum Sieg führen. Andre Schaffarczyk (Brett 4) opferte fulminant eine Qualität, die er ob seines starken Königsangriffs schnell mit Zinsen in Form von drei Bauern wiedergewann; das Endspiel war dann nur noch eine Formsache. Fidemeister Tristan Niermann (Brett 1)

  • 25

    Feb

    Aufgrund des engen Terminplans der ersten Mannschaft wurde der diesjährige Lippische Viererpokal in allen drei Runden durch Spieler der zweiten Mannschaft bestritten.

    Nachdem im Viertelfinale SK Turm Lage und im Halbfinale SV Barntrup bezwungen wurde, gelang im Endspiel ein hart erkämpfter 2,5:1,5 Erfolg gegen starke Salzufler. Joachim Stork opferte vergebens seine Dame für Turm, Läufer und Bauer und musste gegen Petraq Dahme an Brett 3 aufgeben. Postwendend besorgte Lars Langenhop an Brett 2 einen wichtigen Punkt gegen Edgar Helbig. Um die bessere Berliner Wertung abzusichern remisierte Jörg Bundesmann am Spitzenbrett per Dauerschach gegen Anis Safi. Andreas Hoffmann hatte in einem Turmendspiel bereits einen Mehrbauern den er nach vier Stunden Spielzeit zum Sieg gegen Christian Beckmann verwerten konnte. Endstand 2,5:1,5 für die Schachfreunde die damit den Bezirkpokal erfolgreich verteidigen konnten und sich für die NRW-Ebene qualifizieren. Ebenfalls am Erfolg beteiligt waren Udo Hötger und Marvin Karsunke. Derweil fiebert der Verein dem Pokal-Achtelfinale auf Bundesebene entgegen der in vier Vorgruppen mit jeweils 4 Mannschaften ausgetragen wird. Im Liemer Gemeindehaus messen sich am 03 und 04. März die Teams von Zweitligist Empor Berlin und die Drittligisten SC Magdeburg und Greifswalder SC mit dem Gastgeber. Der Schiri wird am Samstag um 14.00 Uhr die Auslosung

  • 12

    Feb

    Die 6. Regionalligarunde führte die zweite Mannschaft der Schachfreunde Lieme zum Tabellenvorletzten SC Geseke. Beide Teams hatten Personalprobleme und gingen mit zwei Ersatzleuten in den wichtigen Mannschaftskampf. Nils Langenhop (Brett 7) hatte bereits vor langen einem Einsatz entgegengefiebert. Rüdiger Wittke (Brett 8), ihm sei besonders gedankt, erklärte seine Bereitschaft am Samstag nach einem kurzfristigen Ausfall. Zunächst schienen die besseren Karten auf Seiten der Liemer zu stecken. Andreas Hoffmann (Brett 4) büßte einen Bauern und die Rochade ein, so dass sein König im Zentrum ums Überleben kämpfen musste. Dafür eroberte Lars Langenhop (Brett 2) eine Figur und behielt die Oberhand. Alle anderen Bretter waren zumindest ausgeglichen. Folgerichtig gab Udo Hötger (Brett 5) Remis, nachdem nur noch jeweils ein Turm, die Damen und einige Bauern übrig waren. Nils Langenhop musste einige Zeit später die Waffen strecken. Jörg Bundesmann (Brett1) willigte in einer sehr komplizierten aber offensichtlich ausgeglichenen Stellung in ein Remis ein. Andreas Hoffmann verpasste eine mögliche Wendung in seiner Partie und verlor dann leider. Marvin Karsunke (Brett 6) hatte in einem Turmendspiel bereits mehrere Bauern gewonnen und sorgte für den Ausgleich, sodass Joachim Stork (Brett 3) kein Risiko mehr eingehen musste und Remis annahm. Rüdiger Wittke hatte mit den

  • 23

    Jan

    Die Schachfreunde Lieme haben sich im Mannschaftspokal einen Platz unter den besten 16 deutschen Mannschaften erkämpft. Als klassentiefster Verein (NRW-Klasse -4.Liga) erhielten die Schachfreunde das Austragungsrecht für eine der acht bundesweiten Vorgruppen zugesprochen. Neben den SF Lieme wurden die Drittligisten SG Nordhorn-Blanke, SV Sangerhausen sowie die Auswahl des Deutschen Blindenschachbundes zugelost.


    Die Auslosung durch den Schiedsrichter bescherte am Samstag den SV Sangerhausen als Gegner. Einen extrem wichtigen Sieg steuerte Tristan Niermann am ersten Brett bei; seine Stellung war sehr zweischneidig, aber mit einer taktischen Idee konnte er die Partie schnell für sich entscheiden. Andre Schaffarczyk (Brett 4), der sich erfolgreich mit einem Turm den Sticheleien des gegnerischen Springer-Läufer-Gespanns erwehrte, sowie Andy Himpenmacher (Brett 3), der in leicht unangenehmer, weil passiver Stellung Gegenspiel in Form eines Dauerschachs fand, steuerten die wichtigen halben Punkte zum Mannschaftserfolg bei. Einzig René Wittke (Brett 2), der in besserer Stellung den Faden verlor, musste sich geschlagen geben. Endstand 2:2, doch der Sieg am höheren Brett entschied die Feinwertung zu Gunsten des amtierenden NRW-Pokalsiegers. Damit ging es am Sonntag weiter gegen den SK Nordhorn-Blanke der tags zuvor den Deutschen Blindenschachbund mit 2,5 : 1,5 bezwingen konnte.


  • 26

    Dez

    Der letzte Mannschaftskampf des Kalenderjahres führte die Schachfreunde Lieme am 3. Advent nach Dortmund-Brackel. Erklärtes Ziel der Liemer war es, Punkte gegen den Abstieg zu sammeln; der Kampf entwickelte sich aber von Beginn an ungünstig. Tristan Niermann, der gewohnt gut aus der Eröffnung kam, dann jedoch die taktischen Möglichkeiten des Gegenübers unterschätzte und eine Figur verlor, musste die Segel zum 0-1 streichen. Arnold Essing setzte mutig den Hebel g4 gegen die Stonewall-Struktur des Schwarzen an. Leider konnte er das Zentrum nicht aufbrechen und bald war es sein eigner König, der unter Beschuss stand; unter Opfer eines Turmes wurde selbiger zur Strecke gebracht. Holger Stork hatte in der Eröffnung wohl nicht den schlagkräftigsten Aufbau gewählt, denn nach einer Abwicklung im Zentrum verblieb er mit einer Dame gegen Springer, Läufer und Turm. Trotz seiner Bauernmehrheit am Damenflügel konnte er sich den gut postierten Figuren seines Gegners nicht erwehren und musste ebenfalls die Partie punktlos beenden. Auch Andre Wolf blieb glücklos. Nachdem er ausgangs der Eröffnung durchaus hoffnungsvoll auf seine Stellung blicken konnte (sein Gegner hatte für einen Bauerngewinn den König auf e3 platziert), kehrte mit diversen Abtauschaktionen jedoch die Stabilität in die weiße Stellung zurück und bald stand es 4-0 für Brackel. In der turbulenten Partie von

  • 27

    Nov

    Am vergangen Sonntag führte es die Liemer Schachfreunde zum Auswärtskampf nach Erkenschwick. In den ersten dreieinhalb Stunden verlief der Kampf fast ereignis- und ergebnislos; lediglich Holger Stork trennte sich früh mit einem Remis von seinem Gegner, nachdem er mit den schwarzen Steinen schnell ausgleichen konnte. Dann jedoch wurde es interessant: wohl den Glanzpunkt aus Liemer Sicht setzte am ersten Brett Tristan Niermann, der in der Katalanischen Eröffnung gegen IM Thomas Willemze einen isolierten Bauern provozierte und konsequent auf diese Schwäche spielte. Die besser koordinierten Liemer Figuren brachten den taktischen Durchbruch und den ganzen Punkt.

    Andre Wolf hatte unterdessen Angriffe auf seinen zentral postierten König abzuwehren; mit der Zeit bekamen aber die Erkenschwicker Leichtfiguren die Oberhand und fuhren den Sieg ein. Einen zweiten Höhepunkt lieferte Oliver Schulte ab, der bereits ausgangs der Eröffnung alles erreicht hatte, worauf man als Schwarzspieler hoffen kann. Er attackierte konsequent den weißen Monarchen und schaffte es letztendlich, diesen unter möglichem Damenopfer in einem Mattnetz zu fangen. Am zweiten Brett mühte sich René Wittke lange, seine Partie im Gleichgewicht zu halten. Eine komplizierte Abwicklung versprach durchaus kleinen Vorteil; in der Zeitnot jedoch fand er oft nicht die besten Züge und musste bald die Segel streichen.

  • 06

    Nov

    In der dritten Regionalligarunde verbuchte Schachfreunde Lieme II in Brackwede mit 4,5 : 3,5 den ersten Sieg in dieser Saison. Sowohl Brackwede als auch Lieme brachten die bisher stärksten Mannschaftsaufstellungen an den Start und es entwickelte sich ein spannendes und sehenswertes Match. Den Anfang machte Jörg Bundesmann am Spitzenbrett, der im ungewöhnlichen Eröffnungsdschungel den Überblick behielt und souverän remisierte. Gleiches galt für Marvin Karsunke und Marvin Hueck an Brett 7 und 8, die allen Versuchen der routinierteren und nominell stärkeren Gegner, das Spiel taktisch zu bestreiten, clever trotzten und jeweils halbe Punkt beisteuerten. Dann war es mit dem friedlichen Teil vorbei. Zu Beginn tütete Lars Langenhop (Brett 4) nach gewonnener Qualität lässig den ersten Punkt ein, was technisch sehr fein anzusehen war. Dann zog Oliver Schulte an Brett 2 nach, mit einem hübschen Mattbild zum Abschluss. Und dann ...... dann sah es auf einmal ganz finster aus. Denn plötzlich standen Andreas Hoffmann (Brett 6) und Joachim Stork (Brett 5) schlecht; beide mussten sich nach hartem Kampf dann auch geschlagen geben. Die Partie von Nils Stukenbrok (Brett 2) musste also die Entscheidung bringen. Und Nils lieferte! Trotz schwieriger und gedrückter Stellung und schon in höchster Gefahr schwebender Figuren behielt er die Ruhe und drehte die Partie und damit den Kampf

  • 16

    Okt

    In der zweiten Runde der NRW-Klasse empfingen die Schachfreunde Lieme die Reserve des Düsseldorfer SK im Liemer Gemeindehaus. Es entwickelte sich ein spannender Kampf. Den Anfang machte René Wittke, der seine weißen Steine planlos aufstellte. Als ihm dann nach einer Spielidee auch noch die Zeit ausging, fing er sich jedoch und schaffte es, seine schlechtere Stellung remis zu halten. Einen schlechten Tag erwischt hatte auch Holger Stork, der sich ausgangs der Eröffnung verstolperte und die entstehende Stellung in nichts Verwertbares ummünzen konnte; eine Niederlage war die Folge. An Brett drei hatte sich ein offener Fight entwickelt, in dem die Gunst zwischen beiden Seiten hin und her wechselte. Am Ende einigte sich Arnold Essing mit seinem Gegner auf Remis. Das Spitzenbrett sah eine Belagerung von Tristan Niermanns Stellung, der der gegnerische a-Freibauer zusehends zusetzte; er konnte jedoch aus dieser Misere entkommen, indem er einen Springer fraß und dann ein Dauerschach fand. Eine saubere Leistung lieferte Ersatzmann Jörg Bundesmann ab, der seine Schwerfiguren so stark und zentral postierte, dass auch ein Springer weniger kein Kopfzerbrechen bereitete; er sammelte nacheinander die gegnerischen Bauern ein, gewann den Springer zurück und sackte den vollen Punkt ein. Die Mittelachse an Brett 4 und 5 bereitete ausgangs der Eröffnung gemischte Gefühle: während Andre

  • 16

    Okt

    Nach der herben Auftaktniederlage bei Titelanwärter Gütersloher SV präsentierte sich die zweite Mannschaft der Schachfreunde am 2. Regionalligaspieltag stark formverbessert

    gegen den SV Soest. Die Gäste erwischen allerdings den besseren Start. Marvin Hueck gab an Brett 7 sein Debüt im Liemer Regionalligateam und verlor in der Eröffnung eine Figur für zwei Bauern. Ein schnelles Ende drohte. Nils Langenhop kam an Brett 8 zunächst sehr gut aus den Startblöcken. Im weiteren Spielverlauf isolierte er jedoch seinen eigenen Läufer während sein Gegner einen bärenstarken Springer im Zentrum platzieren konnte. Dem folgenden druckvollen Königsangriff konnte er nichts mehr entgegen setzen. Nach dem 0:1 folgte ein sehr ordentliches Remis von Oliver Schulte an Brett 2. Marvin Karsunke hatte an Brett 6 ebenfalls keine Probleme und konnte einen weiteren halben Punkt erzielen. Andreas Hoffmann gewann an Brett 5 zunächst einen Bauern, geriet aber in dessen Folge in einen gefährlichen Königsangriff. Leider war die Stellung nicht mehr zu halten und Soest erhöhte auf 3:1. Den Anschlusspunkt besorgte Jörg Bundesmann am Spitzenbrett. Nach Qualitätsgewinn konnte er problemlos vollenden. Lars Langenhop und Joachim Stork mühten sich an Brett 3 und 4 nach Kräften die drohende Mannschaftsniederlage abzuwenden. Remisangebote wurde ausgeschlagen und alsbald gelang es Joachim Stork seinen

  • 21

    Sep

    Zum Saisonauftakt der NRW-Klassen-Saison 2017/18 errang die Erstvertretung der Schachfreunde Lieme einen unerwarteten Sieg beim Lokalrivalen in Bielefeld. Den ersten vollen Punkt der neuen Saison heimste Vertretung Nils Stukenbrok ein: sein Gegner ließ die Dame en pris, um mit seinem Springer im Anschluss erst Nils’ Turm und dann mit Gabel auch noch seine Dame zu schlagen. Der Turm war jedoch gedeckt; das bedeutete einen einfachen Damengewinn und eine gewonnene Partie für Nils. Es schlossen sich einige Remispartien an: Joachim Stork, kurzfristig eingesprungen, behielt seine weiße Weste in der NRW-Klasse und scorte mit Schwarz einen ungefährdeten halben Punkt; gleich tat es ihm Neuzugang Andre Wolf, der sich damit gut in die erste Mannschaft einfügte, und kurz darauf auch René Wittke. An den verbliebenen Brettern wurde jedoch mit härteren Bandagen gekämpft: Najd Mbarek konnte in seiner ersten NRW-Klasse Saison direkt einen ganzen Punkt verbuchen. In einem Springerendspiel zerstörte er geschickt die Bauernstruktur des Gegners und heimste alsbald die Lorbeeren ein. Am Spitzenbrett hatte Tristan Niermann den Barry-Angriff vorbereitet, und jener Angriff schlug auch nach längerem Anlaufnehmen in der Zeitnotphase durch. Der Mannschaftserfolg war somit gesichert. Einzig Arnold Essing verlebte keinen so erfolgreichen Schachtag; aus der Eröffnung hinaus lief er in eine

  • 10

    Jul

    Die Schachfreunde haben am zum zweiten Mal nach 2015 den NRW-Viererpokal für sich entscheiden können. Vor heimischer Kulisse trat man im Final Four gegen Iserlohn, Münster und Düsseldorf an. Am Samstag hielt die Auslosung Iserlohn als Halbfinal-Gegner bereit.

    An den Brettern zwei und drei trafen René Wittke und Andy Himpenmacher auf ihre ehemaligen Teamkollegen Joshua Eckardt und Philipp Schmitz; beide Partien endeten mit einem schnellen Remis. Auch am Spitzenbrett steuerte Arnold Essing in der Sizilianischen Verteidigung einen halben Punkt bei. Nach langem Kampf einigte sich auch André Schaffarczyk mit seinem Gegner an Brett 4 auf eine Punkteteilung. Der 2-2 Endstand machte nun Stichkämpfe mit verkürzter Bedenkzeit erforderlich. Nach äußerst spannendem Verlauf konnten sich die Liemer mit 4,5-3,5 denkbar knapp durchsetzen.

    Im Finale am Sonntag hieß der Gegner SK Münster, der sich im Halbfinale überzeugend mit 2,5:1,5 gegen Düsseldorf durchsetzen konnten. Ausgangs der Eröffnung ergab sich folgendes Bild: Arnold Essing kam als Weißer mit der etwas schlechteren Stellung aus der Eröffnung; René Wittke hatte eine solide Stellung erreicht; Andy Himpenmacher erwehrte sich der Réti-Eröffnung und zeigte am Damenflügel kreatives Spiel; Tristan Niermann, der André Schaffarczyk ersetzte, zeigte in der Eröffnung diesmal nicht die bekannte traumwandlerische Sicherheit und