SF Lieme e.V

  • 06

    Nov

    Regionalliga 3. Runde - Blauer Springer Paderborn – Schachfreunde Lieme II 3,5 : 4,5


    Die dritte Regionalligarunde sollte der zweiten Mannschaft der Schachfreunde Lieme endlich zwei volle Punkte bringen. Der schwere dieser Aufgabe war man sich bewusst, da die Blauen Springer aus Paderborn über zahlreiche junge Schachtalente verfügen mit Erfahrung auf Deutschen Jungendmeisterschaften und zudem in Bestbesetzung antraten. Den Auftakt bildeten zwei Remisen von Oliver Schulte (Brett 2) und Lars Langenhop (Brett 3). Jörg Bundesmann am Spitzenbrett und Marvin Hueck (Brett 7) verzeichneten zu diesem Zeitpunkt Bauerngewinne, jedoch stand Holger Holländer (Brett 8) nach dynamischer Eröffnung, die optisch gut aussah, plötzlich schlecht.


    Bild: Marvin Karsunke sicherte mit Glück und Geschick den Mannschaftserfolg


    Andreas Hoffmann (Brett 5) kam während dessen als Schwarzer gut aus der Caro-Kann Eröffnung und konnte die Stellung ausgleichen. Zwei Tempoverluste führten dann leider zum Qualitätverlust und kosteten ihm auch leider die Partie. Auch Holger Holländer musste die Segel streichen, nachdem die gegnerische Dame in seine Königsstellung eindringen konnte, und die zahlreichen Probleme nicht mehr zu beheben waren. Den ersten vollen Punkt besorgte dann Jörg Bundesmann der seine Partie sauber zu Ende spielte und die Aufholjagd einläutete. Danach konnte auch Marvin Hueck die

  • 18

    Okt

    Am vergangenen Sonntag mussten die Schachfreunde Lieme bei einem der ältesten Schachvereine Deutschlands, bei der Elberfelder Schachgesellschaft von 1851, antreten. Da die Lipper auf zwei Stammspieler verzichten mussten, fiel ihnen nur die Außenseiterrolle zu. Unter den Reliquien der illustren Vereinshistorie entwickelten sich schnell spannende Partien. Zuerst beendete Tristan Niermann seine Partie, die für seine Verhältnisse zahm verlief. Er konnte in der Eröffnung ausgleichen und alsbald einigte man sich auf Punkteteilung. Ebenfalls untypisch: René Wittke war am Spitzenbrett in eine theoretische Diskussion im Königsinder verwickelt. Er konnte seine gute Stellung jedoch nicht verwerten, verlor in der Zeitnot den Faden und hatte das Glück auf seiner Seite, als seinem Gegner ein Fehler unterlief, der Schachmatt bedeutete. Die Ersatzspieler Marvin Karsunke und Joachim Stork schlugen sich ebenfalls wacker. Ersterer tauschte schnell viele Figuren, sah dann jedoch mit an, wie sich seine Stellung zusehends verschlechterte. Erst musste er wichtige Felder, dann einen Bauern geben und letztendlich die Segel streichen. Joachim Stork kam gut aus der geliebten Holländischen Eröffnung. Seine Stellung machte danach zwar einen wackeligen Eindruck, doch er konnte seine Kräfte zusammenhalten und sicherte den halben Punkt durch Dauerschach. Einen Holländer, mit vertauschten Farben,

  • 20

    Sep

    Am vergangenen Sonntag begann für die Schachfreunde Lieme die neue Saison; in der NRW-Liga empfing man die Gäste vom Kölner SK. Der Kampf begann denkbar friedlich: die verhältnismäßig kurzen Partien von Arnold Essing, Andre Wolf und Matthias Krallmann bewegten sich nie weit außerhalb der Remisbreite und endeten schnell durch Punkteteilung. Auch Andy Himpenmacher erzielte einen halben Punkt, indem er das gegnerische Läuferpaar durch Sicherung des Punktes d5 in Schach hielt. Tristan Niermann hatte am zweiten Brett eine Qualität geopfert; er entschied sich jedoch dagegen, Dauerschach zu geben und konnte einige Züge später mit Zugwiederholung sehr zufrieden sein. René Wittke versuchte am ersten Brett die Partie interessant zu gestalten. Seine Versuche fruchteten durchaus, bis er unter Zeitdruck in etwa ausgeglichener Stellung einzügig Material einstellte. Am achten Brett verkeilte sich Andre Schaffarczyks Stellung zusehends; trotz Unternehmungen beiderseits blieb die Stellung geschlossen und endete unentschieden. Ein Doppelbauer in Holger Storks Königsstellung bescherte seinem Gegenüber hervorragende Vorposten, die dieser effektvoll nutzte und den ganzen Punkt einheimste. Unter dem Strich also eine knappe, aber nicht unverdiente 5:3 Niederlage. Als nächstes wartet am 13.Oktober eine Auswärtsfahrt nach Elberfeld.

  • 21

    Mai

    Das Saisonziel der fünften Mannschaft der Schachfreunde Lieme war zu Saisonbeginn ein Mittelfeldplatz in der Kreisliga.

    Zu den Meisterschaftsfavoriten zählten SKT Oerlinghausen II und Eichholz-Remmighausen II. Nach einem unerwartet

    starken Saisonstart mit Siegen über SK Turm Lage II, Lippe-Süd II und III war das ursprüngliche Ziel bereits frühzeitig erreicht.

    Danach folgten zwei Niederlagen beim SKT Oerlinghausen II und überraschend gegen KS Lemgo IV. Völlig unerwartet folgte

    dann der furiose Sieg beim Tabellenführer Tus Eichholz-Reminghausen II, der das Team mit einem halben Brettpunkt

    Vorsprung an die Tabellenspitze führte.

    Das Meisterfoto zeigt alle Spieler die zum Erfolg beigetragen haben von links nach rechts:

    Nikols Wollbrink, Peter Steppke, Natalja Müller, Caitlin Schalk, Halaz Ali, Dominic Noltekuhlmann, Anton Verstraaten und Helmut Rahmann. Es fehlte Elke Bacon.


    Der letzte Spieltag gegen Bad Salzuflen II startete mit zwei Figurengewinnen an den Brettern 4 und 5. Dominic

    Noltekuhlmann konnte als Erster seinen Vorteil weiter ausbauen und dann verwerten. Auch Peter Steppke ließ sich den

    erspielten Vorteil nicht mehr nehmen und spielte routiniert weiter zur 2:0 Führung. Danach remisierte Anton Verstraaten

    an Brett 2. Den Siegpunkt erzielte Nikolas Wollbrink an Brett 3.

    Zunächst stand er sehr passiv, ehe er im Endspiel einen Bauern gewinnen konnte und damit seine

  • 13

    Mai

    Am letzten Spieltag der NRW-Klasse empfingen die Schachfreunde Lieme im Gasthaus Rogge den Aufsteiger aus Nienberge. Nach vier Stunden konnten die Gastgeber den Kampf mit 5,5:2,5 siegreich gestalten.

    Dabei trennten sich Andy Himpenmacher und Holger Stork von ihren Gegenübern unentschieden, in Partien, die sich nie weit außerhalb der Remisbreite bewegten. Arnold Essing hatte sich eine aussichtsreiche Stellung erarbeitet, die aber sehr schwierig zu spielen war. Zuletzt wendete sich das Blatt, und Arnold konnte mit einem halben Punkt zufrieden sein.

    Siegreich gestalteten ihre Partien: Tristan Niermann, dessen Kontrahent die Eröffnung unorthodox behandelte und dabei viel Zeit verbrauchte. Ein vermeintliches Qualitätsopfer brachte Tristan den entscheidenden Vorteil, ehe sein Gegner die Zeit überschritt. René Wittke, der in der Eröffnung einige Tempi gewann und sich sodann auf die schwachen weißen Felder seines Gegners stürzte. Er gewann Material und bald darauf die Partie. Oliver Schulte, der davon profitierte, dass sein Kontrahent in etwa ausgeglichener Stellung einen Turm einstellte, und Ersatzmann Marvin Hueck, der durch umsichtiges Spiel das Läuferpaar gegen einen Turm erhielt und damit im Endspiel den Sieg erzwang.

    Dies war der gelungene Abschluss einer Saison, in der Lieme mit dem Abstieg nie wirklich zu tun hatten und so das Saisonziel klar erreichen konnte. Mit einem

  • 07

    Mrz

    Am vorgezogenen 7. Spieltag der NRW-Klasse mussten die Schachfreunde Liemer bei den Schachfreunden Brackel antreten. Nach der Niederlage in der vergangenen Saison wollten sich die Lipper nun revanchieren. Der Start misslang jedoch: zwar vereinbarte Andre Wolf mit seinem Gegenüber eine schnelle Punkteteilung, doch wurde Arnold Essing in der Alapin-Variante kalt erwischt; er musste mit seinem Springer von a8 aus das wichtige Feld c7 verteidigen, und unterdessen schwärmten die weißen Figuren gegen den unrochierten Monarchen. In unter 25 Zügen war die Partie zugunsten der Dortmunder entschieden. Auch an den verbliebenen Brettern sah es nicht gut aus, vor allem Tristan Niermanns und René Wittkes Stellungen waren zu diesem Zeitpunkt bedenklich. Als Tristans Gegner jedoch eine Qualität geben musste, wendete sich das Blatt und Lieme konnte ausgleichen. Andy HImpenmacher konnte in einer strategischen Auseinandersetzung im Londoner System keine nennenswerten Vorteile erzielen; nach temporärem Qualitätsopfer und Rückopfer einigte man sich im Turmendspiel friedlich. Ähnlich erging es Joachim Stork; die Partie bewegte sich nie übermäßig aus der Waage und im Leichtfigurenendspiel teilte man den Punkt. Kapitän Andre Schaffarczyk attackierte zunächst überzeugend das weiße Zentrum; dann jedoch verlor er dort selbst einen Bauern und die zentralisierte weiße Streitmacht

  • 04

    Mrz

    Schachfreunde Lieme verteidigen lippischen Pokaltitel

    Im Endspiel das Lippischen Mannschaftspokals traf NRW-Ligist Schachfreunde Lieme

    auf das klassentiefere Regionalligateam der Königspringer Lemgo.

    Am Spitzenbrett war Oliver Pajewski (Le) im Colle-System gegen Rene Wittke auf schnellen Abtausch

    der Figuren aus. Dies gelang ihm auch und das Turmendspiel endete Remis. An Brett 4 hatte

    Joachim Stork lange zu kämpfen, ehe es ihm ausgangs des Mittelspiels gelang die h-Linie zu öffnen.

    Danach konnte er die Stellungsvorteile gegen Jan-Timo Jost (Le) nutzen und eine Figur und
    damit die Partie gewinnen. Bei Andre Wolf musste etwas gezittert werden, denn bei knapper Zeit
    und Minusbauer der allerdings kompensiert wurde durch aktives Figurenspiel, gelang es ihm
    ein Mattnetz aufzubauen, welches zur Aufgabe von Leander Jakubeck (Le) führte. An Brett 3
    konnte Holger Stork mit solidem Aufbau und leichter Initiative gegen Francisco Pozo (Le)

    das Remis zum Endstand von 3:1 herstellen. Somit konnte Lieme bereits zum fünften Mal in Folge

    den lippischen Mannschaftspokal für Vierermannschaft gewinnen.

    Auf NRW-Ebene geht es am 30.März weiter.

  • 24

    Feb

    Heimsieg gegen Weidenau/Geisweid


    Am vergangenen Wochenende empfingen die Schachfreunde Lieme den Aufsteiger Weidenau/Geisweid. Im Vorstadtduell zwischen Lemgo und Siegen behielten die Liemer letztlich die Oberhand. Der Mannschaftskampf begann friedlich; sowohl Arnold Essing als auch Andre Wolf und Holger Stork trennten sich in recht ereignislosen Partien schnell unentschieden von ihren Gegnern. Ersatzmann Joachim Stork brachte seinen Kontrahenten mit der Bird-Eröffnung aus der Fassung, sodass ihm erst ein Springereinschlag auf f7 und dann ein schönes Matt mit beiden Springern gelang.

    Andy Himpenmachers Gegner opferte in der Eröffnung einen Bauern für aktives Spiel; der Liemer verteidigte sich jedoch gekonnt, und gewann Material, als die gegnerischen Figuren unkoordiniert waren; damit war die Partie entschieden. Kapitän Andre Schaffarczyk hatte unterdessen eine Qualität gewonnen; zu seinen Ungunsten sicherte das starke gegnerische Springer-Dame-Gespann einen halben Punkt. René Wittke ergriff gegen die unterentwickelte gegnerische Stellung die Initiative; bald konnte er Druck am Damenflügel mit einem Königsangriff koppeln, Material gewinnen und die Partie für sich entscheiden.

    Den Schlusspunkt setzte Tristan Niermann; in einer undurchsichtigen Schottischen Partie gewann er zwei Leichtfiguren für einen Turm, bildete einen Freibauern und münzte seinen Vorteil in einen ganzen

  • 11

    Dez

    Lieme schlägt Niederkassel


    Am 4. Spieltag empfingen die Schachfreunde Lieme die SG Niederkassel, die für diesen Kampf gleich vier Stammkräfte ersetzen musste. Der Mannschaftskampf begann sehr friedlich; Andre Wolf, Oliver Schulte, René Wittke und Holger Stork trennten sich jeweils nach wenigen Zügen unentschieden von ihren Kontrahenten. Tristan Niermann zeigt dann wieder einmal, warum er der unbestritten beste Spieler der Schachfreunde ist: in einer scharfen Eröffnungsvariante kannte er sich besser aus und überwand seinen Elo-stärkeren Gegner mit den schwarzen Steinen nach nur 21 Zügen. An diesen Erfolg konnte Arnold Essing anknüpfen: er gewann ausgangs der Eröffnung eine Qualität und führte diesen Vorteil, zusammen mit einem Freibauern, im Endspiel gekonnt zum Sieg. Andy Himpenmacher büßte in der Eröffnung eine Qualität ein, doch sein Läuferpaar und ein Mehrbauern versprachen gutes Gegenspiel. Leider war dieses nicht ausreichend, und der Liemer konnte eine schwierige Stellung nicht halten. Nun galt es für Kapitän Andre Schaffarczyk den letzten siegreichen halben Punkt einzuheimsen. Er stibitzte früh einen Bauern, ließ dann jedoch zu viel Gegenspiel zu; der eindringende gegnerische Turm macht seinen Materialvorteil dahin. Mit besseren Figuren hätte es seinem Gegenüber mit energischerem Vorgehen gelingen können, die Partie im Endspiel zu gewinnen, so

  • 28

    Nov

    SG Hücker-Aschen I – SF Lieme 1:3

    SF Lieme – SG Hücker-Aschen II 3:1


    Am Doppelspieltag der U12-Verbandsklasse Nord wurde die 5. und 6. Spielrunde in Hücker-Aschen ausgetragen.

    Das Liemer Nachwuchsteam trat gegen die beiden gastgebenden Mannschaften an. Heinrich Laube war verhindert, sodass Henry Hoffmann zu seinen ersten beiden Einsätzen kam. Henry fügte

    sich ausgezeichnet ein und siegte am 4. Brett in beiden Partien.

    Ein sehr starker Einstand! Der lippische U10 Meister Milian Größchen musste sich gegen das Spitzenbrett von Hücker-Aschen I geschlagen geben, konnte seine zweite Partie aber sicher gewinnen. Gerdis Döpke glänzte erneut an Brett 3 durch zwei Siege und hat nun 70% der möglichen Punkte erspielt. Philipp Müller (Brett 2) konnte einen wichtigen vollen Punkt gegen Hücker-Aschen I beisteuern, und verlor danach seine Partie gegen Hücker-Aschen II.



    Bild: Rechts im Vordergrund Henry Hoffmann, dahinter Gerdis Döpke, Philipp Müller und Milian Größchen.


    Alles in allem wurden am Ende sowohl Hücker-Aschen I als auch Hücker-Aschen II mit 3:1 geschlagen.

    Durch diese beiden Mannschaftserfolge nimmt man unter 10 Teams aktuell hinter dem Bielefelder SK einen hervorragenden 2. Platz ein mit 10:2 Punkten.


    Mit freundlichen Grüßen

    Schachfreunde Lieme

    Joachim Stork

    Pressebeauftragter

  • 19

    Nov

    Schachfreunde Lieme unterliegen in Letmathe


    Am vergangenen Sonntag mussten die Schachfreunde Lieme zum 3. Spieltag der NRW-Klasse beim SV Letmathe bei Iserlohn antreten. Der Gastgeber und Meisterschaftskandidat nahm den Kampf sehr ernst und führte seinen bislang besten Kader in dieser Saison ins Feld. Der Mannschaftskampf lässt sich in aufsteigender Brettreihenfolge erzählen, da diese recht genau mit den chronologischen Ereignissen übereinstimmt. Am Spitzenbrett stibitzte sich Tristan Niermann in seiner geliebten Katalanischen Eröffnung das Läuferpaar. Nachdem die Damen getauscht wurden, fand sich sein in der Mitte verbliebener König jedoch dem gegnerischen Springerpaar ausgesetzt, dass sein Kontrahent unter Zuhilfenahme zweier Türme und eines Läufers überzeugend zum Matt führte. Am zweiten Brett fand sich René Wittke schnell in einer passiven Stellung wieder, in der ihn sein Gegenüber mit beiden Randbauern attackierte. Mit fortschreitendem Spielverlauf konnte er seine Figuren aber entknoten und die c-Linie erringen.

    Eine Ungenauigkeit seines Gegners nutzte er nach der Zeitkontrolle aus und gewann eine Figur und damit die Partie. Die A-Mittelachse, bestehend aus Andy Himpenmacher, Arnold Essing, Andre Wolf und Andre Schaffarczyk, agierte weniger glücklich. Andy Himpenmacher brachte früh die weißen Felder unter seine Kontrolle, und machte sich dann daran, auf dem

  • 19

    Nov

    Schachfreunde Lieme erringen OWL-Vizemeisterschaft


    Nachdem gewinn der Lippischen Mannschaftsblitzmeisterschaft reisten die Schachfreunde Lieme selbstbewusst zur ostwestfälischen Blitzmeisterschaft nach Künsebeck. Nach schwachem Start gegen Bünde (2:2) und einem 1:3 gegen SK Werther kam das Viererblitzteam in der Besetzung Tristan Niermann, Arnold Essing, Andre Schaffarczyk und Oliver Schulte auf Touren. Die folgenden Partien gegen Herford, Kirchlengern, Porta Westfalica, Geseke, Enger-Spenge und Verl wurden allesamt gewonnen. Mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft sicherte man sich die Qualifikation zur NRW-Blitzmeisterschaft.

    Bei der anschließenden Einzelmeisterschaft sicherte sich Liemes Spitzenspieler Tristan Niermann einen guten dritten Platz.




    Zweite unterliegt Kirchlengern in der Regionalliga


    Am dritten Regionalligaspieltag hatte es Schachfreunde Lieme II mit dem starken Aufsteiger aus Kirchlengern zu tun. Nach gut zwei Stunden Spielzeit sah es nicht gut aus. Udo Hötger erwischte keinen guten Tag und verlor eine Qualität und danach auch das Spiel. Jörg Bundesmann und Nils Stukenbrok spielten mit Minusbauern und Joachim Stork hatte große Entwicklungsprobleme für seine schwarzen Figuren. Es wurde jedoch fleißig gekämpft und so gelang es Nils und Joachim ihre Stellungen auszugleichen. Joachim vereinbarte dann Remis ehe Marvin Hueck ein Turmopfer, welches sein

  • 18

    Okt

    Am vergangenen Sonntag empfingen die Schachfreunde Lieme den Oberliga-Absteiger aus Oberhausen im Liemer Gemeindehaus. Es sollte ein sehr positiver Mannschaftskampf aus Liemer Sicht werden. Die Bretter 6 und 7 leisteten sich verhältnismäßig leichte Scharmützel. Holger Stork hatte mit den schwarzen Steinen ausgangs der Eröffnung eine völlig ausgeglichene Stellung erreicht, und so vereinbarte man ein Remis. Auf der Grundreihe von Andre Schaffarczyk war ein feindlicher Turm eingedrungen, und so fand sich der Liemer wohl auf der etwas glücklicheren Seite einer Punkteteilung wieder. Den ersten Sieg konnte Oliver Schulte erringen, indem er in der Eröffnung durch ein schönes Opfer erst einen, danach einen zweiten Bauern gewann und diesen Vorteil im Endspiel gekonnt ummünzte. Am Spitzenbrett musste sich Tristan Niermann der Königsangriffe seines Kontrahenten erwehren; dies meisterte er mit Bravour und hätte im Endspiel womöglich sogar noch auf mehr spielen können, einigte sich aber alsbald auf Remis. Andy Himpenmacher brachte seine Figuren in aussichtsreiche Angriffspositionen, konnte jedoch nie durchschlagen. Mit einer amüsanten petite combinaison vereinfachte sich die Position ungemein und man machte ein Remis aus. Andre Wolf war in der Eröffnung auf der Suche nach einem verloren gegangenen Zentrumsbauern, als sein Widersacher dann jedoch eine Figur auf dem

  • 22

    Sep

    Schachfreunde Lieme verlieren zum Saisonauftakt


    Am vergangenen Wochenende führte es die Lipper am ersten Spieltag der neuen NRW-Klasse Saison an die Lippe nach Lippstadt. Den kürzesten Arbeitstag verlebte Arnold Essing, der in der Slawischen Verteidigung schnell eine symmetrische Stellung vor sich fand, in der er sich mit seinem Gegner auf ein Remis einigte. Am Spitzenbrett sah sich Tristan Niermann mit einer ungewöhnlichen Eröffnungsbehandlung seines Gegenübers konfrontiert; er verstärkte seine Stellung gut, fand dann jedoch nicht entscheidenden Durchbruch, gab erst einen Bauern und später unglücklicherweise auch noch einen zweiten; das Endspiel war dann mit reduziertem Material nicht mehr zu halten. Fulminant in die Saison startete Andy Himpenmacher: mit neuer Eröffnung im Gepäck machte er sich auf, den schwarzen Monarchen zu erlegen. Sein Angriff am Königsflügel schlug auch bald durch und der Liemer konnte den vollen Punkt einsacken. Gleicht tat es ihm Andre Wolf, der in eine vorbereitete Variante gelaufen war. Als er jedoch abwich, unterlief seinem Gegner ein Rechenfehler und Andre konnte sich über einen bärenstarken Freibauern auf c6 freuen, der den Sieg sicherstellte. Auf der schwarzen Seite eines Katalanen spielte Andre Schaffarczyk, der in seiner passiveren Stellung versuchte, seine Figuren möglichst günstig zu postieren. Als es ihm gelang, den

  • 10

    Sep

    Der Start in die neue Regionalligasaison brachte eine nicht unerwartete 2,5 : 5,5 Niederlage für die zweite

    Mannschaft der Schachfreunde Lieme gegen eine starke erste Mannschaft des KS Herford. Beide

    Mannschaften begegneten sich nahezu in Bestbesetzung.

    Zum Auftakt kassierte Mannschaftsführer Udo Hötger (Brett 7) leider eine schnelle Niederlage nachdem er

    in einen gefährlichen Königsangriff geriet. Auch bei Marvin Hueck (Brett 8 ) ging ausgangs der Eröffnung

    zunächst ein Bauer verloren. Joachim Stork (Brett 4) geriet im Mittelspiel ebenfalls in positionellen Nachteil und verlor

    im Zentrum einen wichtigen Bauern und damit den vollen Punkt. Überragend agierte Jörg Bundesmann

    am Spitzenbrett gegen Thomas Nordsieck. Er verkürzte mit den schwarzen Steinen auf 1:2. Marvin Hueck

    kämpfte sich in das Spiel zurück und erkämpfte sich kurz vor der Zeitkontrolle einen Bauern zurück. Leider

    ging dann ein Springer und die Partie verloren. Lars Langenhop (Brett 3) schien Remischancen zu haben

    in seiner Partie gegen Jürgen Peist. Zu guter letzt ging nach Abtausch der Damen das Bauernendspiel

    trotz ungleichfarbiger Läufer nach langem Kampf verloren. Marvin Karsunke (Brett 5) geriet in eine passive

    Stellung klammerte aber erfolgreich und wurde mit einem halben Punkt belohnt. Nils Stukenbrok (Brett 2) hatte lange Zeit

    eine ausgeglichene Stellung auf dem Brett. Er übersah dann eine gegnerische

  • 16

    Mai

    In Deutschland gibt es rund 89.000 Schachspieler organisiert in rund 2400 Vereinen. Als sensationell kann man den Einzug der Schachfreunde Lieme in das Halbfinale des Deutschen Schachpokals bezeichnen. Auf den Weg dorthin warf der lippische Viertligist mit Turm Lage, SKT Oerlinghausen, KS Lemgo, SF Beelen, Hansa Dortmund, SV Ahlen, SC Wuppertal, KS Iserlohn, SK Münster, SV Sangerhausen, SK Nordhorn-Blanke, Magdeburg und Greifwalder SC insgesamt 13 Teams aus dem Pokal.

    Für das Halbfinale qualifizierten sich außerdem der amtierende Deutsche Meister OSG Baden-Baden, der aktuelle Fünfte der Bundesliga SK Deizisau mit dem Lemgoer Großmeister Matthias Blübaum in seinen Reihen, und der Fünftligist aus Kirchwehye ausnahmslos gespickt mit kroatischen Großmeister und dem Ziel mittelfristig in die Bundesliga aufzusteigen.

    Den Zuschlag für die Ausrichtung des „Final Four“ erhielten die Schachfreunde Lieme und das Lemgoer Rathaus wurde für zwei Tage (Samstag/Sonntag) in einen Schachtempel verwandelt. Im großen Sitzungssaal fanden sich zum Halbfinale insgesamt 12 Schachgroßmeister und vier Liemer ein. Der nationale Schiedsrichter Christan Jackl nahm die Auslosung vor und SF Lieme wurde der OSG Baden-Baden zugelost. Alle Partien wurden live im Internet übertragen sowie auch in der Eingangshalle des Rathauses, die zur Fanzone umfunktioniert wurde. Zahlreiche Zuschauer verfolgten

  • 02

    Mai

    Den Liemer Schachfreunden gelang in der letzten Runde der NRW-Klasse ein gelungener Abschluss der Saison. Im Liemer

    Krug bezwang man die Gäste aus Sundern mit 5,5 – 2,5. Besonders erfreulich war dabei, dass keiner der acht angetretenen

    Liemer seine Partie verlor. Remis spielten: Tristan Niermann am Spitzenbrett, der nach Öffnung der Stellung eine Figur

    opferte und aktives Spiel erhielt, dann aber selber in die Verteidigung geriet und am Ende froh über das Unentschieden

    sein konnte; Andre Wolf, der strategische Vorteile auf Kosten einer passiver Stellung bekam und sich, als er versuchte

    seine Figuren zu befreien, in eine jedenfalls optisch missliche Lage brachte, die Stellung aber hielt; Andy Himpenmacher,

    der von Beginn an voll auf Angriff setzte, dann aber in einem gleichfarbigen Läuferendspiel landete, das für keine Seite zu

    gewinnen war; André Schaffarczyk, der einen Bauern verlor, allerdings im Endspiel ein Remisangebot bekam; und Holger

    Stork, der die Partie über Raumvorteil hatte, der aber in keinster Weise zu verwerten war und sich deshalb mit seinem

    Gegner friedlich einigte. Volle Punkte verbuchen konnten René Wittke, dessen Kontrahent sich in etwa ausgeglichener

    geschlossener Stellung zu einer Schwächung seiner Felder und Bauern hinreissen ließ, was der Liemer ausnutzte;

    Oliver Schulte, der eine harte Nuss zu knacken hatte, aber dessen sämtlich gegen den

  • 14

    Apr

    Am 8. Spieltag der NRW-Klasse mussten die Schachfreunde Lieme beim SK Brühl antreten. Erklärtes Ziel der Liemer war es, die letzten nötigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Andy Himpenmacher und René Wittke gaben ihre ausgeglichenen und wenig ereignisreichen Partien schnell remis, denn an den Brettern 6-8 hatten sich Andre Schaffarczyk, Holger Stork und Marvin Karsunke, der sein NRW-Klasse Debüt feierte, bereits vorteilhafte Stellungen erspielt. Tristan Niermann wirkte nach bereits einer Woche Schach und erneuter gelungener Qualifikation zur Deutschen Jugendmeisterschaft etwas müde und konnte seinem erfahrenen Gegner, der eine strategisch eindrucksvolle Partie spielte, wenig entgegensetzen. Andre Wolf (Brett 4) konnte die risikofreudige Eröffnungsbehandlung des Brühlers nicht widerlegen, erreichte aber dennoch eine vorteilhafte Stellung. Er tauschte strategisch geschickt ab, um den Angriff auf seinen König abzufedern und setzte dann zum Konter an, der durchschlug und uns den Ausgleich bescherte. Somit verblieb, abgesehen von den zuvor genannten Brettern, noch Arnold Essing, der in einer aussichtsreichen Stellung lange presste. Holger Stork hatte es in der Eröffnung geschafft, seinen Springer auf f5 zu installieren und seine weiteren Kräfte im Angriffssinne günstig zu postieren. Leider schätzte er den entscheidenden taktischen Schlag falsch ein; die

  • 11

    Mrz

    Deutscher Mannschaftspokal am 03.und 04. März in Lieme


    Achtelfinale am 03.03.18: Aufbau Elbe Magedeburg – SF Lieme 1 : 3

    Viertelfinale am 04.03.18: Greifswalder SV- SF Lieme 1 : 3

    Deutscher Mannschaftspokal: Schachfreunde Lieme stürmen ins Halbfinale !


    Die Schachfreunde Lieme feiern den größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte. Sie haben sich für das Halbfinale der Deutschen Mannschaftspokalmeisterschaft qualifiziert.

    Am Samstag und Sonntag fanden im Liemer Gemeindehaus Achtel- und Viertelfinale der Deutschen Mannschaftspokalmeisterschaft statt, in denen sich die Schachfreunde mit Rotation Pankow, Aufbau Elbe Magdeburg und Greifswalder SV vor interessiertem Publikum maßen. Die Achtelfinallosung bescherte die Paarungen Pankow – Greifswald und Magdeburg – Lieme. René Wittke (Brett 2) einigte sich nach der Eröffnung mit seinem Gegner auf ein schnelles Remis. Andre Wolf (Brett 3) hatte sich im Mittelspiel verrechnet und geriet unter starken Druck; ein Damenopfer seines Gegenübers beinhaltete jedoch nicht die gewünschte Schlagkraft und Andre konnte sich konsolidieren und seinen Materialvorteil zum Sieg führen. Andre Schaffarczyk (Brett 4) opferte fulminant eine Qualität, die er ob seines starken Königsangriffs schnell mit Zinsen in Form von drei Bauern wiedergewann; das Endspiel war dann nur noch eine Formsache. Fidemeister Tristan Niermann (Brett 1)

  • 25

    Feb

    Aufgrund des engen Terminplans der ersten Mannschaft wurde der diesjährige Lippische Viererpokal in allen drei Runden durch Spieler der zweiten Mannschaft bestritten.

    Nachdem im Viertelfinale SK Turm Lage und im Halbfinale SV Barntrup bezwungen wurde, gelang im Endspiel ein hart erkämpfter 2,5:1,5 Erfolg gegen starke Salzufler. Joachim Stork opferte vergebens seine Dame für Turm, Läufer und Bauer und musste gegen Petraq Dahme an Brett 3 aufgeben. Postwendend besorgte Lars Langenhop an Brett 2 einen wichtigen Punkt gegen Edgar Helbig. Um die bessere Berliner Wertung abzusichern remisierte Jörg Bundesmann am Spitzenbrett per Dauerschach gegen Anis Safi. Andreas Hoffmann hatte in einem Turmendspiel bereits einen Mehrbauern den er nach vier Stunden Spielzeit zum Sieg gegen Christian Beckmann verwerten konnte. Endstand 2,5:1,5 für die Schachfreunde die damit den Bezirkpokal erfolgreich verteidigen konnten und sich für die NRW-Ebene qualifizieren. Ebenfalls am Erfolg beteiligt waren Udo Hötger und Marvin Karsunke. Derweil fiebert der Verein dem Pokal-Achtelfinale auf Bundesebene entgegen der in vier Vorgruppen mit jeweils 4 Mannschaften ausgetragen wird. Im Liemer Gemeindehaus messen sich am 03 und 04. März die Teams von Zweitligist Empor Berlin und die Drittligisten SC Magdeburg und Greifswalder SC mit dem Gastgeber. Der Schiri wird am Samstag um 14.00 Uhr die Auslosung